PsaikoDino Hangster 300x300 #Hangster von Psaiko.Dino   Alles, was Rang und Namen hat
„Wer ist Psaiko.Dino eigentlich?“ Die Frage, die Sido im Intro des Albums #Hangster #Hangster von Psaiko.Dino   Alles, was Rang und Namen hat stellte, hab ich mir ehrlich gesagt auch gestellt. Eine kurze Recherche hat dann ergeben, dass der Produzent der Tour-DJ von Cro und auf seinem Youtube-Channel quasi als Sprecher des rappenden Pandas auftritt. Nachdem er schon für zahlreiche Größen der Rapszene Beats produziert hat, hat er mit #Hangster #Hangster von Psaiko.Dino   Alles, was Rang und Namen hat nun also sein erstes Album veröffentlicht, zu dem er unter dem Motto Hipster trifft Gangster einfach Mal einen Großteil der Rapszene versammelt.

Schon alleine die Namen hinter den Kollaborationen könnten dieses Album eigentlich verkaufen. Um nur einige der Bekanntesten zu nennen: Sido, Cro, Haftbefehl, Weekend, Kaas, Schwester Ewa, DCVDNS, Eko Fresh, Die Atzen, Rockstah, Palina Rojinski und und und. Neben dem Intro von Sido und dem Outro von Weekend wirken auf jedem der zwölf Titel mindestens zwei Künstler mit – eine beachtliche Gästeliste. Aber nicht nur die Namen stimmen, sondern auch die Lieder von #Hangster #Hangster von Psaiko.Dino   Alles, was Rang und Namen hat sind fast durchgehend gelungen. Die Hook des Intros geht einem zwar relativ schnell auf die Nerven, aber 8km/h mit Cro und Haftbefehl ist dann gleich der erste Hit des Albums. Als ich von der Zusammenarbeit der beiden Künstler das erste Mal gehört hatte, dachte ich zuerst an einen Scherz oder ein Mash-Up. Aber das Ergebnis ist wirklich großartig.

Mit wenigen Ausnahmen halten dann auch die nächsten Stücke das Niveau des sehr guten Einstiegs. In Hop Hop Hurra traut sich Psaiko.Dino das erste Mal auch selbst hinter das Mikro – für mich mit einem deutlich stärkeren Part als die Atzen. Weitere Highlights sind das Titellied #Hangster #Hangster von Psaiko.Dino   Alles, was Rang und Namen hat mit DCVDNS und Eko Fresh, Klischees von Celo, Abdi und Sam oder das wirklich grandiose Outro von Weekend. Wirklich abgefallen sind für mich nur Alles rasiert und Superstar. Dennoch zählt das Album definitiv zu den ersten Must-Hears des Jahres. Mein Wunsch wäre ja nur noch ein Konzert mit all den Gästen von Psaiko.Dino in Hamburg. Es ist zwar, was den Aufwand angeht, fast unmöglich, das nach der Releaseparty noch einmal auf die Beine zu stellen, aber man darf ja wohl noch hoffen.