Stromberg Das Hörspiel zum Film 300x269 Stromberg Das Hörspiel zum Film   Lass das mal den Papa machen!

In den letzten Wochen hab ich es mir angewöhnt, mehr und mehr Hörspiele und Hörbücher mir anzuhören. Man kann schön neben monotonen Tätigkeiten – Listen pflegen und so – noch ein wenig unterhalten werden. Da kommt mir Stromberg Das Hörspiel zum Film gerade recht. Die Serie mit dem von Christoph Maria Herbst gespielten Ekel von Chef fand ich schon herrlich – da kann man jetzt ja nichts falsch machen. Zwar kam die deutsche Umsetzung der Serie The Office für mich nicht an das BBC-Original heran – die bekanntere Version aus den USA schlägt Herr Stromberg aber um Längen.

Nun also zum Hörspiel zum kürzlich erschienenen Film. Vielmehr ist es eigentlich die Tonspur des Filmes, mit ein paar verknüpfenden Sätzchen von Herrn Stromberg. Die Capitol Versicherungen feiern ihr 50-jähriges Jubiläum und da wollen auch die Mitarbeiter aus der Schadensregulierung mitmischen. Bernd Stromberg, nicht nur Choleriker, sondern auch mit einer weisen Vorahnung, dass das nicht gut enden kann, fährt nach einigem Murren doch bereitwillig hin. Knapp 1,5 Stunden dürfen wir diesem Treiben dann lauschen und feststellen, dass Bilder manchmal auch gar nicht so schlecht sind für einen Film – ja, an manchen Stellen sogar essentiell.

Enttäuscht war ich am Ende aber trotzdem nicht. Vielleicht hat es auch das Interview am Ende wett gemacht, in dem Christoph Mario Herbst selbst die Machart des Hörspiels ein bisschen durch den Kakao zieht. Jedenfalls ging es mir mit dem Hörspiel wie mit so vielen Stromberg-Folgen – beim ersten Mal war es lustig, aber spätestens ab dem zweiten Mal haben sich die Sprüche eingebrannt. Braucht man aber dieses Hörspiel unbedingt? Wer im Film war und die Sprüche in Dauerschleife hören möchte, kann gerne zugreifen – wahrscheinlich lohnt es sich aber eher auf den DVD-Release des Films zu warten. Oder eben ins Kino zu gehen. Stromberg Das Hörspiel zu Film hat es nämlich geschafft, dass ich den Film mir unbedingt im Kino ansehen muss – das ist ja auch schon einmal eine Leistung.