Threes 300x300 Threes   Sucht³
Während der Rest der Welt Flappy Bird nachtrauert oder Quizduell zu Tode spielt, habe ich mit Threes mein eigenes Suchtspiel gefunden. Wenn jemand von euch in den nächsten Tagen plant, in irgendeiner Weise produktiv zu sein, sollte er diesen Artikel lieber aufhören zu lesen und sich Threes sofort aus dem Kopf schlagen. Seit einigen Tagen raubt mir die App nämlich mehr und mehr Zeit, die ich eigentlich für etwas Sinnvolles nutzen wollte. Ohne Microtransactions, ohne kalkulierten Misserfolg und ohne kopierte Elemente. Die Idee ist taufrisch und absolut genial.

Threes zaubert uns ein 4×4-Steine großes Feld auf den Bildschirm und wir müssen Zahlen addieren. Wischen wir in eine Richtung, bewegen sich alle Steine in die entsprechende – indem wir sie gegen eine Wand schieben, können wir Steine addieren. Einsen und Zweien lassen sich zusammenschieben und ansonsten müssen immer zwei identische Steine addiert werden – zwei Dreien, zwei Sechsen, zwei Zwölfen, und so weiter. Das Konzept ist in zwei Minuten erlernt, ist aber so unglaublich süchtig machend, dass man Stunden, wenn nicht Tage damit verbringen kann. Mein Rekord liegt im Moment bei 4170 Punkten bzw. einer 192 als höchstem Stein und ich will mehr schaffen. Unbedingt!

Es ist wirklich faszinierend, dass so ein total einfaches und kleines Konzept einen als Spieler so fesseln kann. Es ist dieses berühmte „Easy to learn, hard to master“-Konzept. Mit de Zeit ist es nämlich nicht mehr nur stumpfes Zusammenschieben, sondern taktisch richtig anspruchsvoll. Eigentlich muss man schon zig Züge im Voraus im Blick haben, damit man über die 4000 Punkte hinaus kommt. Ich versuche jetzt erst einmal von diesem Spiel loszukommen – immerhin habe ich es schon einmal geschafft, diesen Text hier zu schreiben und online zu stellen. Wobei… Vielleicht gibt es mir ja endlich Ruhe, wenn ich die 384 erreicht habe. Dann eben doch noch eine Runde – in der klappt es bestimmt!